GESAMTVERZEICHNIS 2003 - 2018

  • 2018

    ZUM SEITENANFANG

    • REISEBERICHT - Im Juli 2018 besuchten Kirsten und Matthias Pieper die SECPAD Schule in Zanskar, um diverse Stiftungsaufgaben wahrzunehmen. mehr...
    • REISEBERICHT - Dr. Marianne Prien war 2018 wieder mit ihrem Dental Camp in Zanskar und versorgte die Schüler der SECPADS-School sowie viele Lehrer und Eltern. mehr...
    • REISEBERICHT - Monika und Jakob Prechtl waren im Auftrag des Senior Expert Service (SES) im Sommer 2018 für mehrere Wochen in Zanskar, um den Lehrern der SECPAD Schule aktuelle Lehrmethoden, insbesondere in den naturwissenschaftlichen Fächern, zu vermitteln. mehr...
    • ERWEITERUNG der SECPAD Schule - Ende 2017 hatten wir beschlossen zusammen mit der SECPAD die Schule um die 9. und 10. Klasse zu erweitern und ein Computerlab einzurichten. Dieses Projekt ist erforderlich geworden, um die Schule zukunftsfähig machen und den heutigen Ansprüchen an die Schulbildung in Zanskar gerecht zu werden mehr...

    2017

    ZUM SEITENANFANG

    • REISEBERICHT – Patrick und Leen Van Grootven berichten von ihrer Reise im Sommer 2017 zu ihrem SECPAD Patenkind in Zanskar mehr...
    • Am 11. November 2017 trafen sich Vorstand und Beirat der Athenstaedt-Stiftung zu ihrer jährlichen Versammlung und trafen wichtige Entscheidungen… mehr...
    • REISEBERICHT – Vom 15. Juli bis 06. August 2017 besuchten Dr. Klaus Schuback und Fabian Klose das Schulprojekt in Zanskar, um Stiftungsaufgaben wahrzunehmen mehr...
    • REISEBERICHT – Dr. Marianne Prien war 2017 mit ihrem 3. Dental Camp in Zanskar und versorgte die Schüler der SECPADS-School sowie viele Lehrer und Eltern. mehr...
    • Kamerakidz ist ein Projekt, das 2011 mit den Kindern in Zanskar gestartet wurde und ihnen die Möglichkeit bietet selbst Fotos von ihrem Alltag zu machen und diese dem “Rest der Welt” zu zeigen. mehr...

    2016

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    • Tätigkeitsbericht der Stiftung 2016 mehr...
    • Vorweihnachtliches Treffen ehemaliger Mitarbeiter des Athenstaedt Unternehmens mehr...
    • REISEBERICHT – Vom 13. Juli bis 13. August 2016 besuchten Brigitte Heitmeier und Franz Nitsch das Schulprojekt in Zanskar, um Stiftungsaufgaben wahrzunehmen mehr...
    • REISEBERICHT – Herbert Brüdt besuchte im September 2016 die SECPAD Schule mehr...
    • REISEBERICHT – Das Lehrerehepaar Matthias und Kirsten Pieper berichten von Ihrem Besuch in Zanskar mehr...
    • Aktuelle Informationen für Pateneltern und Spender mehr...

    2015

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    • REISEBERICHT – In der Zeit vom 13. August bis 11. September 2015 besuchten Brigitte Heitmeier und Franz Nitsch das Schulprojekt in Zanskar, um die Stiftungsaufgaben wahrzunehmen mehr...
    • REISEBERICHT – Dr. Marianne Prien - Team, 2. "Dental Camp", Zanskar, SECPADS-School. Bericht zur Reise 2015 mehr...
    • REISEBERICHT – Reise Herbert Brüdt im September 2015 mehr...
    • Stiftungssitzung am 10. Mai 2015 und Erweiterung des Vorstands durch Herrn Dr. Schuback mehr...
    • Viele besorgte Anfragen zu dem Erdbeben in Nepal mehr...
    • Seit dem 16. März 2015 unterrichten zwölf Lehrer 140 Schüler mehr...
    • Nach den Winterferien erreichte uns am 1. April 2015 der erste Monatsbericht des Direktors H. R. Sharma mehr...

    2014

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    • REISEBERICHT – Fabian Klose reiste vom 20. Juli bis 13. August 2014 nach Zanskar und besuchte die SECPADS School mehr...
    • Zur gleichen Zeit versorgte das Team um Zahnärztin Dr. Marianne Prien aus Hannover mehr als 400 Patienten in Schule und Region mehr...
    • Vocational-Training-Center arbeitet selbständig mehr...
    • Langjähriger Freund von Marianne Athenstaedt und der Stiftung Skarma Rinchen aus Leh erstmals zu Gast in Deutschland mehr...
    • Am 8. November 2014 traf sich die Athenstaedt-Stiftung zu ihrer jährlichen Versammlung mehr...
    • Dank an Friedegund und Steffen Zschunke für 14 Jahre Stiftungsarbeit mehr...
    • Der Monatsbericht des Direktors H. R. Sharma erreichte uns am 7. November 2014 aus Zanskar mehr...

    2013

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    • Rückblick 2012/2013 und Vorausschau 2014 in der Jahresversammlung November 2013 mehr...
    • Alle Schüler der 8. Klassen haben ihre Prüfungen gut bestanden mehr...
    • Helene Bergers Ausbildungszentrum nun bei der Athenstaedt-Stiftung in guten Händen mehr...
    • REISEBERICHT – Evelyn Reuter und Uta Pursche reisten vom 3. Juli bis 8. August 2013 nach Zanskar mehr...

    2012

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    • REISEBERICHT – Pateneltern berichten aus erster Hand mehr...
    • REISEBERICHT – Brigitte Heitmeier und Franz Nitsch von Juli bis September in Zanskar mehr...
    • Treffen mit dem Dalai Lama am 31. Juli 2012 in Padum mehr...
    • Zusammenarbeit mit Helene Bergers Projekt des Ausbildungszentrums nahe der Schule mehr...
    • Aus dem Fotoprojekt an der Schule wurde eine Fotoausstellung in Leh mehr...
    • REISEBERICHT – Hildegard und Karlheinz Kaminski diesmal auf privaten Wegen unterwegs in Zanskar mehr...
    • Bericht von Schuldirektor Mr. Sharma, April 2012 mehr...

    2011

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    • REISEBERICHT – Am 5. Juli 2011 starteten Hildegard und Karlheinz Kaminski ihre Reise nach Zanskar mehr...
    • Bremen: Großzügige Spende der Bremer Philharmoniker für das Schulprojekt mehr...
    • Darmstadt: Bei der 7. Weitsicht in Darmstadt war die Stiftung wieder vertreten mehr...
    • Zanskar: Unter der Leitung des neuen Schuldirektors Qualitätssprünge in der Methodik des Unterrichts mehr...

    2010

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    • REISEBERICHT – Reiseberichte von Hildegard und Karlheinz Kaminski, 2010 mehr...
    • Fünf neue Lehrerinnen und Lehrer an der Schule mehr...
    • Mit 181 Schülerinnen und Schülern die Kapazitätsgrenzen der Schule erreicht mehr...
    • Neu: der Freitags- und Handarbeitsunterricht mehr...
    • Abends konstante Lichtverhältnisse mehr...

    2009

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    • Tätigkeitsbericht der Stiftung steht als Download auf der Webseite zur Verfügung mehr...
    • Hansraj Sharma leitet jetzt die SECPADS-School mehr...
    • REISEBERICHT – Neuer Chic auf dem Schulhof und in den Klassenzimmern mehr...
    • REISEBERICHT – Premiere, der Schularzt kam aus Deutschland mehr...
    • REISEBERICHT – Theater in der Schule mehr...
    • High-Tech auf dem Schuldach mehr...
    • Weitsicht-Festival in Frankfurt mehr...
    • 10 Jahre Athenstaedt-Treffen mehr...
    • Hildegard und Karlheinz Kaminski und Uta Pursche in den Reihen der Stiftung mehr...
    • Wollen Sie unsere Schule besuchen und Ihr Patenkind treffen? mehr...

    2008

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    • REISEBERICHT – Neues Guest-House der SECPADS-School wurde im Juni 2008 im Beisein von Evelyn Reuter und Uta Pursche übergeben mehr...
    • Auch in diesem Jahr unterrichtete das Lehrerehepaar Hildegard und Karlheinz Kaminski wieder mehr...
    • Derzeit lernen 133 Schüler in unserer Schule mehr...

    2007

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    • Aktuelles im Dezember 2007 mehr...
    • REISEBERICHT – Bericht über den Besuch der SECPAD-School 2007 mehr...
    • Aktuelles im März 2007 mehr...
    • Bericht über die Präsentation der Stiftung auf dem 3. Weitsicht-Festival in Darmstadt im Februar 2007 mehr...

    2003 - 2006

    • REISEBERICHT – Bericht über den Besuch der SECPAD-School 2006 mehr...
    • Bericht über die Präsentation der Stiftung auf dem 14. Weitsicht-Festival im November 2006 mehr...
    • REISEBERICHT – Bericht über den Besuch der SECPAD-School 2005 mehr...
    • Bericht über die Präsentation der Stiftung auf dem 13. Weitsicht-Festival im November 2005 mehr...
    • REISEBERICHT – Bericht über den Besuch der SECPAD-School 2004 mehr...
    • REISEBERICHT – Bericht über den Besuch der SECPAD-School 2003 mehr...


REISEBERICHT

Bericht über den Besuch der SECPAD School in 2018 durch Matthias und Kirsten Pieper

von Matthias und Kirsten Pieper


In diesem Jahr hatten wir die Aufgabe im Namen der Stiftung den Besuch der SECPAD Einrichtungen in Zanskar vom 8.-20. Juli zu übernehmen.
Wir reisten über Srinagar an, wo wir nach unserem Nachtflug vom 5.-7.7. zwei Nächte verbrachten und Schulmaterial und Spielzeug für die Schule einkauften. Am 7. Juli fuhren wir morgens los nach Kargil (6 Stunden) und am nächsten Tag weiter nach Padum (10 Stunden), sodass wir am 8.7. gegen 15 Uhr dort ankamen.
Im Hotel des befreundeten Mr. Garra fanden wir heraus, dass wir schon erwartet wurden, auch der Schwiegersohn von Mr. Namgyal (Kunzal) kam vorbei und teilte uns mit, dass noch am gleichen Abend ein Abschiedsessen mit dem Dental Team geplant war und ein Zimmer für uns reserviert wurde.
Gegen 17:30 Uhr trafen wir Mr. Namgyal und es stellte sich heraus, dass er sich schon große Sorgen gemacht hatte, weil er einen Tag früher mit unserer Ankunft gerechnet hatte. Unsere letzten Nachrichten und Nachfragen hatten weder ihn noch Mr. Sharma erreicht, weil die Internetverbindungen wieder nicht funktionierten.
Der Abschlussabend des Dental Teams bot uns die Gelegenheit vertraute Gesichter aus dem Schulumfeld wiederzusehen und uns mit Marianne und Gerd Prien auszutauschen.

Nach einer Ruhephase treffen wir uns am nächsten Nachmittag mit Mr. Namgyal, der noch einiges in Padum zu erledigen hatte, zogen nach P. Kongma um und entwarfen einen Plan für Aktivitäten der nächsten Tage:

10. Juli: Empfang in der Schule durch alle Schüler und Lehrer, kurzes Gespräch mit Mr. Namgyal und Mr. Sharma.

11. Juli: Treffen mit allen Lehrern in der Teepause. Vorstellung bei denen, die uns noch nicht kennen. Die Ankündigung, dass wir wieder dem Unterricht beiwohnen und mit den Lehrern ins Gespräch über ihre Unterrichtsmethoden kommen möchten.
Danach Treffen mit Mr. Younten, der mit uns die Abrechnung genau durchgeht. Zwischendurch gemeinsames Mittagessen mit den Kindern in der Schule.
Überraschender Besuch einer Schweizer Familie, sie ist die Nichte von Helene Berger, der VTC Gründerin.

12. Juli: Besuch des Karsha Gompa Festivals zusammen mit Mr. Thardot und Mr. Tundup Namgyal.

13. Juli: Hospitation des Unterrichts und Gespräche mit Lehrern. Ideen und Vorstellungen zur Unterrichtsentwicklung. Eine mögliche Unterstützung des Ehepaars Prechtl, die in diesem Jahr vom SES (Senior Experten Service - eine Stiftung der Deutschen Wirtschaft für internationale Zusammenarbeit mit Sitz in Bonn) zur Lehrerweiterbildung nach Zanskar reisen, wird besprochen.

14./15. Juli: Schulausflug. Alle Schüler fahren nach Agcho. Dort wird gezeltet, getanzt, gespielt. Viele Kinder besuchen ihre Familien.

16. Juli: Besuch des VTC und ausführliche Inspektion aller Gebäude.

17. Juli: Fototag, Untersuchung der Elektronik und möglicher verbesserter Verkabelung in der Schule.

18. Juli: Managing Committee Meeting, Besuch des Hostels, gemeinsames Kochen.

19. Juli: Verabschiedungsessen.

20. Juli: Verabschiedung in der Schule und Aufbruch nach Pitmo Bridge.

Mr. Namgyal hatte die Verabschiedung vom Dental Team gleichzeitig als Function Day für uns als Stiftungsvertreter geplant. Da wir einen Tag später da waren, ging der Plan nicht auf. Wir bitten ihn ausdrücklich nicht noch einmal so einen Aufwand zu unternehmen und wünschen uns eine kleinere Verabschiedung.



Unterricht

Gespräche mit Mr. Sharma, einigen Lehrern und die Hospitation von Unterricht in einigen Klassen haben uns den Eindruck vermittelt, dass es eine positive Entwicklung in diesem Bereich gibt. Die Lehrerinnen und Lehrer haben durchaus Vorstellungen und Wünsche zur Entwicklung ihres Unterrichts. Uns ist in diesem Jahr ein sehr engagiertes Team begegnet, das sich gut versteht. Natürlich haben wir nicht so viel mitbekommen wie vor zwei Jahren, doch es ist gelegentlich zu erkennen, dass nicht mehr in allen Stunden aus dem Schulbuch gelesen wird, sondern dass der Unterricht unter deutlich mehr Schülerbeteiligung abläuft.
In einem Gespräch mit allen Lehrern wurde deutlich, dass sie sehr wohl wissen, was sie an der Schule haben und sich sehr verbunden und wohl in dem SECPAD Kreis fühlen. Sie wertschätzen, dass sie sich selbst weiterentwickeln und lernen können, dass die Schule ärmeren Familien Chancen bietet, das Zanskari Kultur transportiert wird, dass es einen hohen Standard in der Verpflegung und Hygiene gibt und vor allem, dass sie als Lehrer Anerkennung und Respekt erfahren – vor allem von den Eltern und Kindern. Das ist eventuell ein nicht zu unterschätzender Punkt. Es zeugt von einer hohen Identifikation mit der Schule. Sonam Namgyal hat sich sehr angetan und fast stolz gezeigt, als wir ihm davon berichteten. Gerade wenn die Lehrer durchschnittlich etwas weniger Gehalt als an anderen Schulen in Zanskar bekommen, sollte man über weitere Möglichkeiten von Wertschätzung der Lehrerarbeit nachdenken. (Gemeinsames Essen, Auszeichnungen, einfach mal anerkennende Worte aussprechen,…)
Die Lehrer äußern Wünsche für die kommenden Lehrerfortbildungen: Adaption von Methoden für die hiesigen Schulverhältnisse, Zeitmanagement, Stundenplanung, Gestaltung von Wiederholungsphasen, Memoriertechniken, Umgang mit schwierigen und schüchternen Schülern. Aus unserer Sicht gehört dazu auch noch immer ganz verstärkt, die Kommunikationsfähigkeit der Schüler zu erhöhen. Dazu müssen regelmäßig Phasen bedacht und eingebaut werden. Eine Amerikanerin (Kelly Klein) hat dazu im letzten Jahr mit den Lehrern gearbeitet und Methoden vorgestellt und erprobt. Dazu hat jeder Lehrer ein Skript bekommen. An der Fortbildung von Kelly Klein haben alle Lehrer teilgenommen. Es wird notwendig sein, gemeinsame Fortbildungen in der Schule zu organisieren. Dieses Jahr decken Frau und Herr Prechtl vom SES ab. Wir empfehlen, kompetente Lehrer aus Leh einzuladen. Das kostet schätzungsweise 50.000Rp. Wir empfehlen, sich mit anderen Schulen der Umgebung abzusprechen und gemeinsam einzuladen, damit Kosten geringer gehalten werden können.
Die Bibliothek ist zu unserem Besuch in einem guten Zustand gewesen und sehr aufgeräumt. Uns wird gesagt, dass jede Klasse eine Bibliothekszeit im Stundenplan verankert bekommen hat und jeder Schüler sich Bücher ausleihen darf.

Schulgebäude und -gelände

Der Rundgang durch die Schule findet mit Mr. Namgyal statt, Mr. Sharma begleitet uns.
Vor zwei Jahren wurden die Schulmöbel erneuert und sind in einem guten Zustand. Uns fällt auf, dass in den älteren Klassen viele Kritzeleien sind. Mr. Sharma thematisiert das sofort und lässt die Schüler die Schulmöbel putzen und abschleifen. Wir hoffen, dass das Thema weiterhin präsent bleibt – auch bei den Schülern.
Mr. Sharma empfiehlt im Erdgeschoss eine Wandbemalung mit kindgerechten Bildern. Wir weisen darauf hin, dass er das mit den Verantwortlichen der SECPAD besprechen sollte. In der Bibliothek am hinteren Fenster entsteht ein größerer Riss, der bereits zum Ausbröckeln größerer Mengen Zement führt. Mr. Sharma hat bereits mit einem Baumeister darüber geredet und die Bitte um Ausbesserung schriftlich festgehalten. Es muss im Auge behalten und der Grund dafür ermittelt werden.
Ansonsten sind die Räume in einem guten Zustand. Ein Fenster war kurz zuvor kaputt gegangen, in der Regel werden solche Dinge aber wohl schnell repariert.
Die Kindergartengruppe hat zu wenig Platz, die Klasse wurde deswegen in zwei kleinere Gruppen aufgeteilt und belegt zwei Räume (oben und unten).

Solaranlage

Die Elektroleitungen wurden im letzten Jahr noch nicht verlegt. Bisher gehen Kabel quer durch den Raum oder über den Hof, Schalter sitzen an Stellen, an die niemand herankommt. Eine bedürfnisgerechte fachlich sorgfältig ausgeführte Verkabelung muss so schnell wie möglich ausgeführt werden. Matthias und Mr. Sharma gehen die Räume durch und erfassen den Bedarf für jeden Raum. Lichtschalter und Steckdosen im vorderen und hinteren Teil jedes Raums werden von Mr. Sharma gewünscht. Dazu wünscht er sich Kindersicherungen oder eine An- und Abschaltung für jeden Raum außerhalb der Reichweite der Kinder.

Hostel

Die Besichtigung des Hostels geschieht unter Begleitung von Mr. Namgyal und Mr. Sharma.
Das Hostel ist in einem gewohnt guten Zustand. Die Schlafräume sind sehr ordentlich, alles ist sauber und mit den neuen Teppichen wird pfleglich umgegangen.
An allen Fenstern wurden Gitter zum Einbruchschutz vor Bären angebracht. Tatsächlich wird das Thema immer dringlicher, es wurden viele Bären gesichtet und es kommen nun auch im Sommer vermehrt Bärenattacken (Essensdiebstähle durch Bären) vor.
Jedes Jahr verschärft sich die Botschaft über Wassermangel. Es liegt im Winter zu wenig Schnee. Entsprechend schwach war nun schon der Wasserstrahl, der das Hostel erreicht. Die SECPAD bemüht sich zusammen mit dem Indischen Staat um Lösungen, wie z.B. das bohren von tieferen Brunnen.

VTC

Der Besuch im VTC findet mit Mr. Namgyal gemeinsam statt. Nach einer kurzen Besichtigung der Räume und des Arbeitszimmers der Näherinnen sitzen wir mit der Ausbildungsleiterin zusammen. Die Holzwerkstatt wird tatsächlich genutzt von Arbeitern, die dort die Fenster fertigen und reparieren. Mr. Namgyal hat Pläne sowohl für die Arbeit der Schneiderinnen als auch für eine Ausweitung des Angebots. Er möchte im Wesentlichen die Schneiderei ausbauen und so eine Art Label für Kleinigkeiten entwickeln, die auch von Touristen und Besuchern gekauft werden könnten (Kappen, kleine Taschen, Socken,…). Wir überlegen gemeinsam, ob Volontäre gefunden werden können, die diese Arbeit unterstützen.
Um die anderen Handwerke zu unterstützen und Kurse anzubieten, fehlt es auch vor allem an Anleitern, die sowohl fähig als auch bezahlbar sind. Vor allem bei Elektro- und Klempnerarbeiten sieht er Bedarf. Wir weisen darauf hin, dass Schmalspurkurse in Elektrotechnik auch gefährlich werden können, wenn die Leute mit ihrem Halbwissen selbst basteln. Wir entwickeln die Idee bei Gesellen, die auf Wanderschaft /Walz gehen, in Deutschland diese Destination bekannt zu machen.
Wir empfehlen auf jeden Fall, in Deutschland nach Möglichkeiten zu suchen, Freiwillige zu finden.
Die im letzten Jahr gewünschten und im Budget verankerten Kurse für Plumber und Mechanics meint Mr. Namgyal aber auf unsere Nachfrage hin organisieren zu können.

Kiosk

Der linke Teil des Kiosks ist durchgängig (ca. 10-15:30Uhr) geöffnet und wird von einer der Schneiderinnen besetzt. Sie gibt dort den älteren Mädchen Handarbeitsunterricht. Es hängen auch ein paar Dinge zum Verkauf aus. Die Idee, dort Unterrichtsmaterial zu verkaufen, konnte noch nicht realisiert werden.

Telekommunikation

Um eine VSat Installation vornehmen zu können, muss man eine Erlaubnis des Heimatministeriums bekommen, die bereits Anfang Juli angefragt wurde. Mr. Namgyal hoffte, kurz nach unserem Gespräch im Rahmen des Dalai Lama Besuchs jemand Zuständigen dazu sprechen zu können. Kosten für die Installation werden mit ca. 100.000 INR (ca.1200€) veranschlagt. Für die Nutzung gibt es unterschiedliche Tarife. Im Moment gehen die Verantwortlichen von 30-40.000 INR (ca. 380-500€) pro Jahr aus. Wir bitten darum, diese Installation voranzutreiben.

Es war gut, langjährige Freunde und die Schüler wieder zu sehen. Besonders die erzielten Ergebnisse der letzten Jahre haben uns sehr gefreut.

Es war eine interessante und schöne Reise.


Matthias und Kirsten Pieper
November 2018