Zanskar

Zanskar ist ein Hochtalgebiet im westlichen Teil des Himalaya-Gebirges mit gleichnamigem Fluss. Abgeschottet von bis zu 7.000 m hohen Bergen, handelt es sich bei diesem mit einer durchschnittlichen Höhe von 4.000 Metern über dem Meeresspiegel auf dem „Dach der Welt“ höchstgelegenen besiedelten Land der Erde um ein ehemaliges buddhistisches Königreich (bis 1834) der 1000-jährigen Namgyal-Dynastie mit reichem eigenen kulturellen Leben. Das Gebiet hat eine Fläche von rund 7000 km². Es gehört heute zum nordindischen Staat Jammu und Kashmir und hat ca. 15.000 Einwohner überwiegend tibetischer Abstammung, die in den Traditionen des tibetischen Buddhismus leben.
Erst seit 1974 ist das Gebiet für den Tourismus geöffnet. Durch seine geographische Abgeschiedenheit und die schwierigen klimatischen Bedingungen erleben bis heute nur relativ wenige Touristen Zanskar.
Verkehrsmäßig ist es nur erreichbar innerhalb von drei bis vier Sommermonaten.
Es gehört zu Ladakh, übersetzt: Land der hohen Pässe. In den Wintermonaten ist Zanskar von der Außenwelt abgeschieden und nur über den Chadar Treck, den Weg über den gefrorenen Fluss Zanskar erreichbar.
Das Gebiet ist aride, von der globalen Klimaänderung aber inzwischen insofern spürbar betroffen, als der Monsum neuerdings mehrfach über die südliche Bergkette des Hohen Himalaya gelangt und mit seinen schweren Regenfällen viele der nur aus ungebrannten Lehmziegeln gebrannten Häuser zerstört.


Blick über das Tal Richtung Padum

Man könnte meinen, die Zeit sei stehen geblieben in diesem abgelegenen Teil der Welt. Doch wenn man genauer hinschaut, fließt sie wie an jedem anderen Ort auch. Dies wird insbesondere da deutlich, wo neue und alte Welt aufeinanderprallen. Damit gutes Altes und das gute Neue nebeneinander und miteinander bestehen und sich gegenseitig bereichern können, muss es sich bewusst begegnen, um voneinander zu lernen. Wissen und Können er- und vermitteln, Erzählungen, Bilder und Vorstellungen erfassen, sich mit Neuem auseinandersetzen, dies erfordert Orte des Lernens. Schulen sind rar in dieser Region, für viele Kinder entlegener Orte unerreichbar und für ihre Eltern, die teilweise in erschreckender Armut leben, unbezahlbar.


Zanskar - Stories und Tipps

Es folgt nun die ganz persönliche Sicht der Autorin auf Zanskar, ihre Erfahrungen mit diesem kleinen Land auf dem Dach der Welt und den Menschen, die ihr Herz gewonnen hatten. In den Jahren 2002 bis zu ihrem Tod 2004 schrieb sie die nachfolgenden Hinweise und Tipps für den Internetauftritt ihres Hilfsprojektes auf, begeistert von diesem neuen Medium.

Ihre Texte spiegeln dieses Besondere an Zanskar und den Zanskari einfühlsam wider, was jeder spüren kann, der sich auf den weiten Weg macht. Uns ist es ähnlich ergangen. Wenn Sie mögen, folgen Sie Ihr:

►  Marianne Athenstaedt, Zanskar - Stories und Tipps (PDF)